ANTZ! Die Seele der purpurnen Ameise
Audioperformance
eine entomologische Gruppenmeditation im Grünen
ANTZ! Ist eine partipative Audio-Performace unter freiem Himmel. Das Publikum sitzt dabei auf weißen Sitzbällen im Grünen. Über Kopfhörer wird mithilfe von eindringlichen Texten und komplexen Soundcollagen eine Welt imaginiert, in der die Grenzen zwischen Menschen- und Ameisengesellschaften verschwimmen.Blickt hier der Mensch auf die Ameise oder die Ameise auf den Menschen oder sind wir bereits untrennbar vereint in einem allumfassenden Superorganismus?
Seit der Antike dienen Ameisen und ihre Formen des Zusammenlebens als Modell für den Menschen und seine soziale Organisation. Mal dienten Ameisen als Modell für republikanische, mal für monarchistische, libertäre oder totalitäre Gesellschaftsentwürfe. ANTZ! befasst sich sich mit dem sich wandelnden Bild dieser Analogie. Die Audioperformance „ANTZ! - Die Seele der purpurnen Ameise" wendet sich der näheren Zukunft zu. Im Zentrum steht das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, sowie Begriffe wie Schwarmintelligenz, Superorganismus oder Ant- Algorithmus. Die Produktion wurde in den letzten Jahren bei verschiedenen Festivals von Flensburg bis Tirol gezeigt.
Die Hörperformance ANTZ nimmt aktuelle Erkenntnisse aus der Ameisenforschung zu Aspekten wie Kommunikation, Arbeit, Caring, Reproduktion, Umgang mit Ressourcen, kollektive Intelligenz, Krieg, Altern und Sterben auf und nutz sie als künstlerischen Projektionsraum. Mal verführerisch, mal verstörend, mal provokativ, mal humorvoll gebrochen, führt eine körperlose Stimme das Publikum in utopische, wie distopische Welten. Was dabei als positiv und was als negativ bewertet wird, ist ambivalent. Die Performance bietet dem Publikum darüberhinaus immer wieder auch Möglichkeiten in Interaktion miteinander zu kommen.
Video: vimeo.com/688809286 (aus rechtlichen Gründen passwortgeschützt, Passwort auf Anfrage)
Eine Produktion von und Doris Weinberger und Katrin Bretschneider in Kooperation mit Schwankhalle Bremen und Städtische Galerie Bremen im Rahmen der Ausstellung Olfaktor: Geruch gleich gegenwart.
Rechercheresidenz in der Schwankhalle Bremen gefördert im Rahmen des Programms #TakeCareResidenzen des Fonds darstellende Künste und des Netzwerk flausen+







