Gleiche Grundrechte! Politische Teilhabe! Rede-, Wahl-,Bildungs- und Entfaltungsfreiheit. Für diese Ideale verlassen 500 Menschen gemeinsam ihre Heimat. Es ist das Jahr 1834, sie sind Untertanen deutscher Fürstenstaaten, sie sind voller Wandlungswillen – und sie setzen auf eine Utopie als Kompass ihrer Lebenswege: den Aufbau einer demokratischen „Teutschen Musterrepublik“ in Amerika. „Aufbruch in die Utopie“ blickt mit Kunst und Aktionen auf die wechselvollen Geschichten einer Gruppe von deutschen Auswanderern, die und erkundet deren politische und soziale Dimensionen als Inspirationen für die Gegenwart. Die Ausstellung zieht, wie einst die Utopisten von Deutschland nach Amerika. Von Gießen über Bremen nach Washington, D.C. und St. Louis in Missouri – und von dort aus weiter. Wer eincheckt, kann mitreisen. Katrin Bretschneider erarbeitete mit Gröpelinger Schülerinnen und Schülern einen persönlichen Zugang zur Ausstellung in Form einer Hörstation mit biografischen Erzählungen der Teilnehmer_innen über die Auswanderergeschichten ihrer Familien. Außerdem entstand eine ebenfalls durch den biographischen Zugang geprägte, sehr persönlichen Führung durch die Ausstellung. Höhepunkt des Projekts war die Präsentation der Arbeitsergebnisse in englischer Sprache in St. Louis, Missouri.
ein Projekt von Kultur Vor Ort e.V.
in Kooperation mit der Gesamtschule West und der Neuen Oberschule Gröpelingen
Künstlerische Leitung: Katrin Bretschneider
gefördert von: start Jugend Kunst Stiftung Bremen