anlage k. eine nacht im finanzamt

Eine Initiationswanderung ins Zentrum der Macht durch das nächtliche Finanzamt inspiriert von Motiven aus Kafkas Schloss

Die zentralen Fragen des Abends lauten: Wie kann ich teilhaben an Systemen, die ich nicht verstehe?
Wie komme ich an Ziele, die ich nicht kenne?
Oder anders gesagt: Wenn ich der Dollar bin und Du bist der Euro - Was bedeutet das dann für uns?
 
Pressestimmen:
Das Finanzamt kann berauschen - wenn dort das Stück Anlage K. gespielt wird. Im Haus des Reichs feierte das Stück "Anlage K; Eine Nacht im Finanzamt" Premiere - mit einem spielwütigen Ensemble, einem Amt, das als Abenteuerspielplatz fungierte, Kafkas Roman "Das Schloss" als Ausgangspunkt und einem beeindruckten Publikum. Die Theater-Tanz-Performance ist ein gelungenes Experiment, das zwischen dem zweifellos faszinierendem Spielort und dem von Kafka inspirierten Thema die richtige Balance findet. Die Regisseurin Katrin Bretschneider und dem Choreografen Günther Grollitsch (steptext dance project) gelingt es, mit dem Ensemble Kafkas Thema in szenische Bilder und Sequenzen aufzulösen und dem Ganzen eine äußerst dynamische und gegenwartsbezogene Dimension zu geben. Der Raum erfährt konsequente Aufmerksamkeit, während das Publikum selbst auf die Reise ins "System" geschickt wird (...) "Anlage K" ist eine spannungsreiche Performance und ein Streifzug durchs Haus, mit schönen Bildern, seltenen Einblicken und einer beeindruckenden Gesamtleistung einer freien Theater-Tanz-Produktion, die noch aus Kulturhauptstadtmitteln gefördert wurde. Ob Kafka-, Tanz-, Performance- oder Architektur-Fan: "Anlage K; Eine Nacht im Finanzamt" ist ein Muss. (Weser Kurier 13.11. 2006)
 
Produktion und Regie: Katrin Bretschneider
Koproduktion steptext dance project
Choreographie: Günther Grollitsch
Dramaturgie: Noah Holtwiesche
von und mit: Katharina Oberlik, Christoph Glaubacker,Nomena Struß, Erik Studte, Marco Jodes, Alessandra Corti, Kamila Jezierska
 
Referenzprojekt zur Bremer Kulturhauptstadtbewerbung
gefördert von: Bremer Senator für Kultur, bmg, Fonds DAKU
 
Fotos: Marianne Menke
 
 
 
 

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