shaking hands with ghosts

Reenactment des letzten Stapellaufs der AG Weser

work in progress - Recherchephase - Premiere voraussichtlich Spielzeit 2019/20

 

Am 6.10. 1983 lief das letzte Schiff der AG Weser vom Stapel. Die Schließung der Werft hinterließ eine bis heute nicht verheilte Wunde und erschütterte die Identität der Stadt nachhaltig. Die blauen Kräne, die Jahrzehnte lang als eindrucksvolle Landmarks über das flache Land kilometerweit sichtbar waren, verschwanden spurlos. Die Helgen wurden zugeschüttet und das komplette Werftgelände schließlich mit dem viel diskutierten Bau des Space Parks  (heute Waterfront) baulich und geschichtlich versiegelt. Der letzte Stapellauf ist der dramatische Endpunkt eines langen Kampfes der Arbeiterschaft, der Gewerkschaften, der Politik und der Bremer Bevölkerung um ihre „Use Akschen“ (unsere Aktie), wie die Werft vom Volksmund genannt wird. Das Ereignis war hochemotional und hatte eine große Symbolwirkung..

Konzept und künstlerische Leitung: Katrin Bretschneider und Oliver Behnecke

gefördert von: Bremer Senator für Kultur

 

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